Kbv Muster 61

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    Die Prävalenz und die regionalen Verteilungsmuster von sieben verschiedenen Honigbienenviren, d.h. akutebienenlähmungvirus (ABPV), Sacbrood Virus (SBV), Black Queen Cell Virus (BQCV), Deformed Wing Virus (DWV), Kashmir Bee Virus (KBV), Chronic Bee Paralysis Virus (CBPV) und Israel acute paralysis virus (IAPV) wurden mittels Reverse Transkription (RT) untersucht. Bienenproben wurden in 82 Bienenstöcken in 20 verschiedenen Bezirken Kroatiens gesammelt, hauptsächlich aus Bienenvölkern mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen. 9,75 % der untersuchten Proben (Bienenstöcke) erwiesen sich als mit CBPV infiziert, während ABPV, BQCV, SBV und DWV in 10,97 %, 29,26 %, 40,24 % bzw. 95,12 % der Bienenstöcke gefunden wurden. Keine Proben positiv auf KBV und IAPV getestet. So waren die Prävalenzvon BQCV, ABPV, SBV und CBPV in Kroatien im Allgemeinen niedriger als in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, während die Prävalenz der DWV ähnlich hoch war. Die möglichen Gründe für diese Unterschiede werden diskutiert. Diese Studie liefert den ersten molekularen Beweis für das Vorhandensein von Honigbienenviren in kroatischen Honigbienen. Tlak Gajger, I., Kolodziejek, J., Bakonyi, T. et al. Prävalenz- und Verteilungsmuster von sieben verschiedenen Honigbienenviren in kranken Kolonien: eine Fallstudie aus Kroatien. Apidologie 45, 701–706 (2014).

    doi.org/10.1007/s13592-014-0287-0 Durch NsEM-Analyse gewonnene Daten deuten darauf hin, dass die beobachteten Partikel effektiv auf das Dicistrovirus (KBV und BQCV) bezogen werden können, wie die Sequenzanalyse zeigt. Aufgrund ihrer sich überschneidenden Morphologie war es jedoch nicht möglich, genau zu definieren, welches Dicistrovirus vorhanden war. Tatsächlich könnte es nur durch die Verwendung von IEM mit spezifischen Antisera möglich sein, Partikel immunaggregieren zu lassen, wodurch sowohl eine Anreicherung der Probe als auch eine echte Virusartenidentifikation innerhalb derselben Gattung erzielt werden. Da jedoch molekulare Methoden nur auf das Vorhandensein von genomischem Material hinweisen können, aber nicht die Existenz reifer “vollständiger” Virionen belegen, könnte der Nachweis von Partikeln mit morphologischen Mustern, die für beide Viren typisch sind, als weiterer Hinweis auf das Vorhandensein repromittierender Formen angesehen werden. Diese Hypothese wird durch den Beweis erzwungen, dass eine solche nsEM-Analyse an neu aufgetauchten Exemplaren durchgeführt wurde, die noch nicht die Möglichkeit hatten, während der Raubtierung mit Bienenviren kontaminiert zu werden, sondern nur, indem sie während ihrer Larvenphase mit infizierten Honigbienen gefüttert wurden, die von Hornissenarbeitern gefangen wurden. Maori, E., Lavi, S., Mozes-Koch, R., Gantman, Y., Peretz, Y., Edelbaum, O., Tanne, E., Sela, I. (2007) Isolierung und Charakterisierung des israelischen akuten Lähmungsvirus, einem Dicistrovirus, das Honigbienen in Israel betrifft: Beweise für Vielfalt durch Intra- und Inter-Arten-Rekombination. J. Gen. Virol.

    88, 3428–3438 Dobelmann, J. et al. Fitness bei invasiven sozialen Wespen: die Rolle der Variation bei Viruslast, Immunantwort und Vaterschaft bei der Vorhersage von Nestgröße und Fortpflanzungsleistung. Oikos 126, 1208–1218 (2017). Ward, L. et al. Erster Nachweis des Kashmir-Bienenvirus im Vereinigten Königreich mit Echtzeit-PCR. Apidologie 38, 181–190 (2007).

    Diese Forschung wurde von Fondi di Ateneo von der Universität Pisa unterstützt. Die Autoren danken dem Imker Fabrizio Zagni, Dr. Alessandro Cini (Department für Biologie, Universität Florenz, Italien) und Dr.

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